Die meisten Kunden schreiben keine Bewertung, weil sie nicht daran denken – nicht, weil sie nicht zufrieden waren. Wer aktiv fragt, statt zu hoffen, bekommt spürbar mehr Bewertungen. Wie du das machst, ohne aufdringlich zu wirken, liest du hier.
Ohne Aufforderung schreiben vor allem zwei Kundentypen: die absolut begeisterten und die richtig verärgerten. Der große Teil dazwischen – zufrieden, aber nicht überschwänglich – bleibt stumm, wenn ihn niemand anspricht.
Das Ergebnis siehst du oft an schiefen Bewertungsprofilen: wenige Bewertungen, aber überdurchschnittlich viele davon negativ. Nicht, weil die Arbeit schlecht war, sondern weil die zufriedenen Stimmen fehlen.
Frag dann, wenn die positive Erfahrung noch frisch ist – direkt nach Abschluss des Auftrags, nicht Wochen später per Rundmail. Bei einem Handwerker-Termin heißt das: am besten noch vor Ort oder am selben Tag.
Ein zweiter guter Moment ist ein ausdrückliches Lob des Kunden. Wenn jemand sagt "das lief super", ist das der natürlichste Übergang zu "Magst du das auch kurz bei Google schreiben?".
Die Formulierung entscheidet, ob eine Bitte um Bewertung sympathisch oder nervig wirkt. Zu förmlich klingt distanziert, zu verkäuferisch klingt nach Provision.
"Falls Sie zufrieden waren, würden wir uns riesig über eine kurze Google-Bewertung freuen – dauert nur zwei Minuten und hilft uns wirklich." Kurz, konkret, ohne Druck.
Eine Nachricht nach Auftragsabschluss mit direktem Link funktioniert besser als eine allgemeine Bitte in der Rechnung, die im Kleingedruckten untergeht. Halte den Text kurz: ein Satz Dank, ein Satz Bitte, der Link.
Ein direkter Link, der Kunden ohne Umwege zum Bewertungsformular führt, erhöht die Erfolgsquote deutlich gegenüber "einfach mal googeln und uns bewerten". Diesen Link kannst du in E-Mail-Signaturen, WhatsApp-Nachrichten oder auf gedruckten Visitenkarten einsetzen.
Nein, nicht mit einer Gegenleistung, die an eine bestimmte Bewertung oder Sternezahl gekoppelt ist – das verstößt gegen Googles Richtlinien und kann im schlimmsten Fall zur Löschung aller Bewertungen führen. Erlaubt ist, allgemein um Feedback zu bitten, unabhängig vom Ergebnis.
Einmal, höchstens ein freundliches Nachfassen. Mehrfaches Drängen wirkt schnell aufdringlich und kann das Gegenteil bewirken.
Technisch ja, empfehlenswert ist es nicht. Individuelle Anfragen kurz nach dem jeweiligen Auftrag performen deutlich besser als eine Rundmail an den gesamten Verteiler.
Nein, das ist gängige Praxis. Unseriös wird es erst, wenn Bewertungen erkauft oder erzwungen werden.
Kein Bock, bei jedem Kunden einzeln ans Nachfragen zu denken? Wir bauen dir ein automatisches System dafür – schreib uns.
Mehr zum Thema im kompletten Ratgeber zu Google Bewertungen.
ÜBER DEN AUTOR

Sebastian Rabuda
Sebastian Rabuda ist Gründer der Online Marketing Agentur mehrkunden marketing in Haltern am See. In den letzten Jahren verhalf er bereits über 260 lokalen Unternehmen durch seine Google Marketing Strategien dabei, zum Lokalmatador Ihrer Branche zu werden.
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